JTV-59P-US Sofort-kaufen

Von James Tyler entworfene Singlecut-Gitarre mit Variax HD-Modeling

Die in den USA von Fachleuten gebaute JTV-59P-US kombiniert die wegweisende Variax® HD-Technologie mit der “klassischen” Tonholzkombination einer Gitarre mit eingeleimtem Hals und einfachem Cutaway, deren Vorgängerin seit den 1950ern ein Hit ist. Die geflammte Ahorndecke auf dem Mahagonikorpus ist leicht gewölbt, der Hals ist aus Radialschnitt-Mahagoni. Diese Holzkombination überzeugt mit einer Wärme, Tiefe, Brillanz und Komplexität, welche die Ahorn/Mahagoni-Paarung zur Legende gemacht haben.

Die zwei P-90 Humbucker übertragen einen überragenden Gitarren-Sound zum Verstärker Ihrer Wahl. Die JTV-59P-US ist mit einer von Tyler entworfenen “Wraparound”-Brücke ausgestattet (für die Übertragung der Saitenschwingungen auf den Korpus). Der spielfreudige Hals übernimmt Tylers ‘59er-Halsform und weist ein glatt konturiertes Verbindungsstück auf. Das Instrument ist in 5 handgespritzten Ausführungen lieferbar.

Übersicht aller Merkmale

Die US Custom-Serie: Inspiration, Leidenschaft, Fachwissen

“Jeder Gitarre sieht man an, dass alle an diesem Projekt beteiligten Personen mit Leib und Seele bei der Sache sind.”Tim Wilson

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“Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sowohl die Endkunden als auch James Tyler selbst zufrieden sind. James ist in dieser Hinsicht ungemein anspruchsvoll.”Tim Wilson

Technologie und Handwerkskunst

“Mein Lebensmotto lautet, dass man etwas entweder richtig oder falsch machen kann. Daher sollte man es von Anfang an richtig machen.”Bruce Hamilton

Der Korpus und Hals einer jeden James Tyler Variax entstehen aus einer Kombination von computergesteuerten Konturier- und Fräsverfahren (CNC) –um eine absolute Kohärenz und eine perfekte Intonation zu erzielen– mit penibler Handarbeit – für eine makellose Haptik. Die einzigartige Elektronik der Gitarren stellt selbst für dieses erfahrene Team eine Herausforderung dar und erforderte die Entwicklung neuer Werkzeuge und Verfahren für die CNC-Maschinen. Der speziell entwickelte Arbeitsprozess ist weitaus aufwändiger als der Bau einer Standardgitarre.

“In gewisser Hinsicht wird hier die Bilderbuchehe zwischen computergesteuerten Fräsarbeiten und echtem handwerklichen Geschick vollzogen.”Darran Sanders
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Die Experten beziehen die instrumententauglichen Harthölzer von amerikanischen Lieferanten. Bestimmte Hölzer werden in einem Holzlager in Humbolt County, einer dicht bewaldeten Gegend entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens, handselektiert. Nach der Auswahl der besten Hölzer für Hälse und Bodys schneidet das Team das Holz zurecht und lagert es in einer eigens entwickelten Kammer mit konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit, bis es ausgereift und spannungsfrei ist. Dieser Prozess dauert mindestens einen Monat für Hälse, die aus radial gesägtem Holz gefertigt werden, um ein Verziehen zu vermeiden. So ist sichergestellt, dass der Hals Ihrer Gitarre ein Leben lang hält.

Sobald das Holz der Hälse “ausgereift” ist, wird der Kanal für den Stahlstab per CNC ausgefräst. Anschließend werden der Stahlstab installiert und das Griffbrett aufgeleimt. Danach verschwinden die Hälse erneut für zwei Tage in der Klimakammer. Als nächstes werden weitere CNC-Arbeitsgänge absolviert: Vorbereitung des Halsradius’ und der rückseitigen Halsform. Der jetzt bereits geformte Hals muss dann zwei Tage liegen, bevor das Griffbrett geschliffen und die Bünde installiert werden können.

Diese Arbeitsweise ist zwar sehr zeitaufwändig, garantiert dafür jedoch ein perfektes Ergebnis. Beispiel: Die Maschine, mit der die Bundschächte ausgefräst werden, weist eine Toleranz von einem tausendstel Millimeter auf. Auch die Mensur ist supergenau – das ist wichtig für die Intonation, die weitaus exakter ist als bei handgesägten Griffbrettern.

“Ohne handwerkliche Fertigkeiten und Fachwissen kann man selbst dieses perfekt vorbereitete Teil in wenigen Sekunden zu Brennholz verschandeln.” —Jeff Callahan

Viele weitere Arbeitsgänge erfordern enormes handwerkliches Geschick, um aus dem Instrumentrohling eine Weltklasse-Gitarre zu machen. Die Bünde werden von Hand installiert und die Ränder des Griffbretts werden mit der Hand abgeschliffen, um eine perfekte Spielkultur zu gewährleisten. Jeder Korpus und jeder Hals werden penibel von Hand geschmirgelt, gemessen, inspiziert und beurteilt.

Ein Look zum Dahinschmelzen

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Im Sinne eines optimalen Resultats schaut sich Tim Wilson die Maserung eines jeden Korpus’ genau an und entscheidet anhand dessen, für welchen Verarbeitungstyp sich der Korpus eignet. Nach jahrzehntelangen Experimenten mit unterschiedlichen Materialien und Spritztechniken haben die Spritzer des US Custom-Teams ein Verfahren entwickelt, das sowohl alterungsbeständig als auch enorm robust ist.

Zuerst werden ein Sperrgrund und eine Grundierungslage angebracht. Danach wird das Instrument mindestens sieben Tage zum Trocknen abgestellt. Als nächstes wird das Instrument flachgeschliffen, um etwaige Kanten zu entfernen und dafür zu sorgen, dass die Seiten, die Oberseite und der Boden perfekt eben sind. Die Spritzer bringen dann eine möglichst dünne Farbschicht an, weil diese eine weitaus geringere Härte aufweist als die Sperrgrund- und Grundierungsschicht. Schließlich wird die Lackschicht angebracht – und danach wird das Instrument erneut mindestens sieben Tage um Trocknen abgestellt, bevor es wieder von Hand geschmirgelt, geebnet und schließlich poliert wird.

In allen Stadien wird jede Gitarre sorgsam auf eventuelle Schmirgel- und Polier-Unsauberkeiten inspiziert. Außerdem wird darauf geachtet, ob die Oberflächen glatt und der Radius wirklich rund sind und ob sie der Form des Holzrohstoffs entsprechen.

Nichts ist uns zu viel

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Nach der Korpuslackierung baut das Team die Einzelteile zunächst zusammen und versieht die Gitarre anschließend anhand mehrerer Spezialverfahren mit einem optimalen Sound und einer perfekten Haptik.

Auf der Grundlage der in diesem Sektor üblichen Qualitätskontrolle hat das US Custom-Team einen Richtlinienkatalog zusammengestellt, mit dem sichergestellt werden soll, dass jede Gitarre die Erwartungen ihrer zukünftigen Eigentümer noch übertrifft. Dabei wird besonders auf die Bünde, die Verarbeitung, die Elektronik und die Endjustierung geachtet. Während viele Gitarrenbauer es hierbei bewenden lassen, geht das US Custom-Team noch einen Schritt weiter.

Die meisten Mitglieder des US Custom-Teams sind nämlich selbst begnadete Gitarristen. Deshalb spielen sie jede fertige Gitarre schon aus lauter Neugier einmal an: Sie verwenden den Tremoloarm, beugen die Saiten, testen die gesamte Elektronik – und hören genau zu, damit nur perfekt ausgereifte Instrumente die