JTV-69-US
Von James Tyler entworfene Doublecut-Gitarre mit Variax-Modeling
JTV-69-US
Die in den USA fachmännisch hergestellte JTV-69-US enthält die unerreichte Variax®-Technologie in einem Instrument der absoluten Oberklasse, dessen Formen ganz klar an die erste erfolgreiche Solidbody-Gitarre erinnern. Wählen Sie zwischen einer Ausführung aus klassischer Esche oder einem Erlenkorpus und einem Radialschnitt-Ahornhals mit Palisander- oder Ahorngriffbrett. Die Mensur beträgt 25-1/2” – und der Sound ist tief und warm, wenngleich die perkussiven Merkmale des historischen Vorgängers ganz klar vertreten sind.
Ein Humbucker an der Brücke rundet den heißgeliebten Sound der Singlecoils am Hals und in der Mitte in bester ‘60-Tradition ab. Alle Tonabnehmer sind mit Alnico-Magneten versehen und wurden nach James Tylers Vorgaben gewickelt.) Die JTV-69-US bietet ein spielfreudiges Tyler ‘59-Halsprofil, eine James Tyler Custom Tremolo Brücke, einen dreiteiligen Radialschnitt-Ahornhals und einen Look zum Dahinschmelzen (sowohl “klassische” als auch zeitgenössische Verarbeitungen).
Die US Custom-Serie: Inspiration, Leidenschaft, Fachwissen
Technologie und Handwerkskunst
Der Korpus und Hals einer jeden James Tyler Variax entstehen aus einer Kombination von computergesteuerten Konturier- und Fräsverfahren (CNC) –um eine absolute Kohärenz und eine perfekte Intonation zu erzielen– mit penibler Handarbeit – für eine makellose Haptik. Die einzigartige Elektronik der Gitarren stellt selbst für dieses erfahrene Team eine Herausforderung dar und erforderte die Entwicklung neuer Werkzeuge und Verfahren für die CNC-Maschinen. Der speziell entwickelte Arbeitsprozess ist weitaus aufwändiger als der Bau einer Standardgitarre.
Sobald das Holz der Hälse “ausgereift” ist, wird der Kanal für den Stahlstab per CNC ausgefräst. Anschließend werden der Stahlstab installiert und das Griffbrett aufgeleimt. Danach verschwinden die Hälse erneut für zwei Tage in der Klimakammer. Als nächstes werden weitere CNC-Arbeitsgänge absolviert: Vorbereitung des Halsradius’ und der rückseitigen Halsform. Der jetzt bereits geformte Hals muss dann zwei Tage liegen, bevor das Griffbrett geschliffen und die Bünde installiert werden können.
Diese Arbeitsweise ist zwar sehr zeitaufwändig, garantiert dafür jedoch ein perfektes Ergebnis. Beispiel: Die Maschine, mit der die Bundschächte ausgefräst werden, weist eine Toleranz von einem tausendstel Millimeter auf. Auch die Mensur ist supergenau – das ist wichtig für die Intonation, die weitaus exakter ist als bei handgesägten Griffbrettern.
Ein Look zum Dahinschmelzen
Zuerst werden ein Sperrgrund und eine Grundierungslage angebracht. Danach wird das Instrument mindestens sieben Tage zum Trocknen abgestellt. Als nächstes wird das Instrument flachgeschliffen, um etwaige Kanten zu entfernen und dafür zu sorgen, dass die Seiten, die Oberseite und der Boden perfekt eben sind. Die Spritzer bringen dann eine möglichst dünne Farbschicht an, weil diese eine weitaus geringere Härte aufweist als die Sperrgrund- und Grundierungsschicht. Schließlich wird die Lackschicht angebracht – und danach wird das Instrument erneut mindestens sieben Tage um Trocknen abgestellt, bevor es wieder von Hand geschmirgelt, geebnet und schließlich poliert wird.
In allen Stadien wird jede Gitarre sorgsam auf eventuelle Schmirgel- und Polier-Unsauberkeiten inspiziert. Außerdem wird darauf geachtet, ob die Oberflächen glatt und der Radius wirklich rund sind und ob sie der Form des Holzrohstoffs entsprechen.
Nichts ist uns zu viel
Auf der Grundlage der in diesem Sektor üblichen Qualitätskontrolle hat das US Custom-Team einen Richtlinienkatalog zusammengestellt, mit dem sichergestellt werden soll, dass jede Gitarre die Erwartungen ihrer zukünftigen Eigentümer noch übertrifft. Dabei wird besonders auf die Bünde, die Verarbeitung, die Elektronik und die Endjustierung geachtet. Während viele Gitarrenbauer es hierbei bewenden lassen, geht das US Custom-Team noch einen Schritt weiter.
Die meisten Mitglieder des US Custom-Teams sind nämlich selbst begnadete Gitarristen. Deshalb spielen sie jede fertige Gitarre schon aus lauter Neugier einmal an: Sie verwenden den Tremoloarm, beugen die Saiten, testen die gesamte Elektronik – und hören genau zu, damit nur perfekt ausgereifte Instrumente die Werkstatt verlassen.





