Elektrische Gitarrenmodelle
Ihre JTV-89F respektiert die Eigenheiten aller modellierten Originale: Der Lautstärke- und Klangregler weisen jeweils das gleiche Verhalten auf wie beim Original. Bereits beim Fahren über die Saiten mit einem Finger oder beim Klopfen auf die Brücke hört sich das an wie auf der “echten” Gitarre. Humbucker-basierte Gitarren sind lauter als Singlecoils – auch das wird übernommen. Um es auf den Punkt zu bringen: Die JTV-89F wartet mit einer unglaublichen Detailfreude auf.
In der Bedienungsanleitung wird erklärt, wie man die Modelle der JTV-89F wählt.
T-MODEL
Die Fender® Telecaster® war die erste “Solidbody”-Gitarre der Geschichte und hatte bei ihrem Erscheinen 1950 einen nachhaltigen Einfluss auf die Musik. Künstler wie Keith Richards (“Brown Sugar”), George Harrison (“Let It Be”) und Andy Summers (“Roxanne”) wären ohne diese Gitarre nur schwerlich denkbar.
Basierend auf* einer 1960er Fender® Telecaster® Custom. Die Telecaster® von Leo Fender hieß ursprünglich “Broadcaster” und war die erste kommerziell erfolgreiche Solidbody-E-Gitarre. Sie wird nun schon seit über 50 Jahren gebaut und gilt als Standard für den Nashville-Sound sowie viele Rock- und Jazz-Größen. Anmerkung: Die Halsposition dieses Modells erzeugt einen besonders “tiefen” Sound (wie beim Original). Der Klangregler ist hierfür nicht belegt.
Basierend auf* einer 1968er Fender® Telecaster® Thinline. Da das leichte Eschenholz plötzlich auszugehen schien, entschied man sich 1967 bei Fender, ein dünneres Modell –die Thinline– zu bauen. Der ausgehöhlte Korpus reduzierte das Gewicht auf die Hälfte einer normalen Tele®. Die Elektronik blieb aber dieselbe, weil sie ja den Großteil des Tele®-Sounds ausmacht.
Basierend* auf einer modifizierten 1968er Fender® Telecaster®. Gitarristen, die sich von einer Tele® etwas mehr Vielfalt erhofften, entdeckten irgendwann, dass man einen höheren Pegel bekommt, wenn man die beiden Tonabnehmer in Serie schaltet (wie bei einem Humbucker).
SPANK
Die nach wie vor immens populäre Fender® Stratocaster® hört man auf Evergreens von Jimi Hendrix (“Foxy Lady”), Stevie Ray Vaughan (“Pride and Joy”), Eric Clapton (“Layla”) und unzähligen anderen.
Basierend auf* einer 1959er Fender® Stratocaster®. Die 1954 vorgestellte Stratocaster® hat die Form der E-Gitarre stärker beeinflusst als alle anderen Modelle. Ihre komfortablen Rundungen, der aufgeschraubte Hals und die vielseitige Elektronik sind bis heute Industriestandard. Unser Modell gestattet sich eine kleine Freiheit: Im Gegensatz zum Original beeinflusst der Klangregler hier auch den Stegtonabnehmer.
LESTER
Les Paul®-Gitarren kennt jedes Kind. Sie denken dabei wahrscheinlich spontan an so legendäre Gitarristen wie Jimmy Page (“Black Dog”), Slash (“Welcome to the Jungle”), Pete Townshend (“Baba O’Riley”) und unzählige andere.
Basierend auf* einer 1958er Gibson® Les Paul® Standard. Gibsons erste Solidbody-E-Gitarre entsprang der Zusammenarbeit mit dem bekannten Gitarristen und Aufnahmepionier Les Paul. Im Gegensatz zu den relativ leicht zu bauenden Fender-Gitarren wahrte die Les Paul® die Wölbung und Halskonstruktion ihrer hohlen Vorgängerinnen. Die erste Serie war ein kommerzieller Reinfall (die Produktion wurde 1961 eingestellt), allerdings kam der Erfolg 1968 dann doch, und so wurde sie erneut hergestellt.
Basierend auf* einer 1952er Gibson® Les Paul® “Goldtop”. Die “Goldtop” hieß so, weil sie vergoldet war. Sie war das erste Les Paul®-Modell überhaupt. Unsere Version beruht auf einem P-90-Tonabnehmer in Stegposition.
Basierend auf* einer 1961er Gibson® Les Paul® Custom. Außer den reichhaltigen Verzierungen bot diese Ausführung der Les Paul® Custom gleich drei PAF-Tonabnehmer. Unser Modell beruht auf der Steg+Mitte-Kombination, d.h. dem Besten, was dieses Instrument zu bieten hatte.
SPECIAL
Basierend auf* einer 1956er Gibson® Les Paul® Junior. Die 1954 als budgetfreundliche Version der Les Paul®-Serie vorgestellte Les Paul® Junior besitzt einen flachen Mahagonikorpus (Brett) und eine schnörkellose Elektronik (einen P-90 Tonabnehmer an der Brücke). Der fette und zugleich filigrane Sound sowie die kompromisslose Ansprache haben die Junior zum Lieblingsinstrument von Leslie West (Mountain) gemacht.
Basierend auf* einer 1976er Gibson® Firebird V. Die 1963 vorgestellte Firebird wurde in Zusammenarbeit mit dem Detroiter Automobil-Designer Ray Dietrich entworfen. Der durchgehende Hals und die von Epiphone® abgeschauten Mini-Humbucker sorgten für ein exzellentes Sustain und einen leicht bissigen Sound. Genau das gefiel z.B. der Blues-Legende Johnny Winter.
Basierend auf* einer 1955er Gibson® Les Paul® Special. Die Special stieß 1955 zur Les Paul®-Serie und war als Mittelklasse-Instrument zwischen der Junior und Standard konzipiert. Die größere Klangvielfalt (dank eines zweiten P-90-Tonabnehmers) machte die Special zum Favoriten der Reggae-Legende Bob Marley. Unser Modell beruht auf der Original-Version mit nur einem Cutaway.
R-BILLY
Basierend auf* einer 1959er Gretsch® 6120. Die 6120 war das erste Modell einer langen Reihe, die Gretsch gemeinsam mit dem Country-Gitarristen Chet Atkins entwickelte. Musiker wie Duane Eddy, Eddie Cochran und Brian Setzer wären ohne ihren typischen “Twang” undenkbar. Unser Original ist mit den rauscharmen Filter’tron-Tonabnehmern ausgestattet.
Basierend auf* einer 1956er Gretsch® Silver Jet. Gretsch stellte diese Serie 1955 vor. Gretsch nannte sie zwar “Solidbody”, jedoch war die Jet-Serie innen teilweise hohl. Das machte sie einerseits leichter und verbesserte andererseits ihre Resonanz. Die schwarze Version (Duo-Jet) war das Lieblingsinstrument von Cliff Gallup, dem ersten Sologitarristen von Gene Vincent’s Blue Caps. Das von uns modellierte Original enthielt DeArmond®-Tonabnehmer und einen Melita-Steg.
CHIME
Basierend auf* einer 1968er Rickenbacker® 360. Obwohl die 12-saitige Schwester weitaus erfolgreicher war, erfreut sich auch die 6-Saiterversion der zeitlosen Rickenbacker-Manufaktur andauernder Beliebtheit bei Leuten wie Ed O’Brien der Radiohead.
Basierend auf* einer 1966er Rickenbacker® 360-12. Die Rickenbacker® mit 12 Saiten wurde von George Harrison der Beatles und Roger McGuinn der Byrds salonfähig gemacht und erfreute sich in den 1960ern daher großer Beliebtheit. Unser Modell enthält die Original-“Toaster”-Tonabnehmer.
SEMI
Basierend auf* einer 1961er Gibson® ES®-335. Die halb ausgehöhlten Gibson®-Gitarren sollten den Sound und das Sustain einer Solidbody-Gitarre mit der Balance und Ästhetik einer Hollowbody kombinieren. Der “erdige” Sound dieser Gitarren war besonders bei Jazz-Gitarristen beliebt. Larry Carlton und Blues-Größen wie B. B. und Albert King verwenden sie bis heute. Unser Modell beruht auf einer 1961er “Dot Neck” mit PAF-Tonabnehmern und einem “Stop Tailpiece”.
Basierend auf* einer 1967er Epiphone® Casino. 1957 übernahm Gibson den Rivalen Epiphone und stellte die Epiphone®-Gitarren fortan im Werk in Kalamazoo her. John Lennon liebte die Casino über alles und spielte sie noch lange nach der Trennung der Beatles.
JAZZBOX
Basierend auf* einer 1957er Gibson® ES®-175. Gibson versah seine Budget-Gitarre ES®-125 mit einem scharfen “venezianischen” Cutaway und einem etwas ausgefeilteren Griffbrett und nannte dieses Modell ES®-175. 1953 kam ein zweiter Tonabnehmer hinzu und 1957 Humbucker-Elemente. Damit stand ihrem Erfolg in Jazz-Kreisen nichts mehr im Weg.
Basierend auf* einer 1953er Gibson® Super 400. Ende der 1940er änderte sich der Musikgeschmack, und so fand “man” gewölbte Instrumente wie die Super 400 plötzlich einfach zu leise. Durch die einfache Hinzufügung der Tonabnehmer und Regler seiner ersten E-Gitarren konnte Gibson 1951 jedoch die elektrische Version der Super 400 vorstellen. Unser Modell beruht auf der Version mit P-90ern. Scotty Moore (und Elvis) spielten anlässlich des Comeback-Specials (1968) auf der Super 400.
* Alle erwähnten Produktnamen sind Warenzeichen der betreffenden Hersteller, die in keiner Weise mit Line 6 verbunden sind. Warenzeichen anderer Hersteller werden nur als Hinweise auf Produkte verwendet, deren Sounds und Klänge für die Line 6-Produkte analysiert und nachgebildet wurden.