Line 6 StageScape erweitert die Möglichkeiten von Uptown Recording
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Uptown Recordingist ein professionelles Tonstudio im Norden Chicagos. Außer zwei Studios, drei Kabinen und zusätzlichen Mehrzweckräumen bietet dieser 460m² große Komplex u.a. eine hochmoderne Pro Tools-Anlage und einen 5.1 Surround-Postproduktionsplatz.

Neulich hat das Uptown-Team eine komplette Beschallungsanlage bestehend aus aktiven StageSource™-Boxen und dem StageScape™ M20d Mixer von Line 6 gekauft. “Neben Aufnahmen bieten wir unseren Kunden Probe- und Pre-Produktionsmöglichkeiten an. Wir organisieren sogar Veranstaltungen für Indie- und national bekannte Acts sowie Radiosender”, erläutert Rob Ruccia, der Cheftoningenieur von Uptown. “Wir sind begeistert vom StageScape Mixer und dem Sound der Boxen. Diese Anlage ist jetzt fester Bestandteil unseres “West Studios” – wir brauchen nie mehr eine Beschallungsanlage für unsere Veranstaltungen zu mieten.”

Obwohl die meisten Menschen in einem Studio wohl eher keine Beschallungsanlage erwarten, haben sich das StageScape M20d und die StageSource-Boxen von Line 6 als goldrichtige Lösung für Uptown Recording erwiesen. Das berührungsempfindliche Display des StageScape M20d erlaubt es selbst Musikern ohne große technische Erfahrung, eine überzeugende Live-Abmischung vorzubereiten. Die Anlage bietet ferner eine automatische Rückkopplungsunterdrückung und die Boxen konfigurieren sich –abhängig von ihrer Aufstellung– automatisch als Beschallungs- oder Monitorboxen. Der StageScape M20d Mixer arbeitet komplett digital, bietet Szenenspeicher und erlaubt die separate Simultanaufnahme aller 18 Eingangskanäle sowie der Hauptabmischung.

“Für Proben kann man sich kein besseres System wünschen”, erläutert Ruccia. “Das berührungsempfindliche Display verhält sich im Grunde wie ein Smartphone oder ein iPad und kann daher aus dem Stand effektiv bedient werden. Viele Anwender kennen sich mit den Feinheiten der Klangregelung, Kompressoren und Limiter zwar nicht so gut aus, allerdings sagen ihnen die im Display des StageScape angezeigten Begriffe (z.B. “Clarity”, “Punch” und “Warmth”) etwas. Jede Band kann ihre Einstellungen speichern und beim nächsten Mal wieder laden. Dank der Beschriftungen aller Kanäle wissen die Musiker sogar, an welche Buchsen sie ihre Instrumente anschließen müssen. Die Zeitersparnis ist enorm und wird von Bands, die ja einen Stundentarif zahlen, ungemein geschätzt. Schon allein das ist beeindruckend.”

Auch die aktiven StageSource L3m Boxen haben ihre Qualität bereits unter Beweis gestellt. “Die Boxen waren uns noch viel wichtiger”, fügt Ruccia hinzu. “Unsere alte 600W-PA war zwar nicht gerade leise, aber die Line 6-Boxen bieten Leistung bis zum Abwinken! Bei 1400W, einem überragenden Sound und einer automatischen Rückkopplungsunterdrückung kann man gewiss nicht meckern. Spaßeshalber habe ich neulich versucht, Rückkopplung zu fabrizieren – aber es ist mir nicht gelungen. Die Bands können folglich ohne Toningenieur proben, was unter dem Strich eine Kostenersparnis bedeutet.”

Uptown weiß mittlerweile auch, wie praktisch das StageScape M20d für Aufnahmen sein kann. “Das M20d erlaubt das Aufnehmen auf SD-Karte sowie das Streamen zu einem Computer. Außer der Stereo-Abmischung kann jeder Kanal separat aufgenommen werden”, freut sich Ruccia. “Somit können die Bands ihre Proben und Pre-Produktionen mitschneiden und sich daheim in aller Ruhe anhören. Für mich als Toningenieur ist Redundanz schon seit Jahren ein Thema, und so freue ich mich, dass ich die Sessions jetzt parallel mit Pro Tools und auf SD-Karte aufnehmen kann.”

Während der Verwendung des Line 6 StageScape M20d für Live-Veranstaltungen haben Ruccia und die übrigen Uptown Recording-Toningenieure die DSP-Power des Pultes entdeckt. “Die Effekte des M20d sind richtig gut und trotzdem intuitiv konfigurierbar. Als Toningenieur freut man sich natürlich trotzdem über den so genannten Deep Tweak-Modus, weil man dort alles selbst einstellen kann. Das Konzept ähnelt jenem bestimmter Plug-Ins für Pro Tools, die für gängige Sachen ebenfalls eine aufgeräumte Bedienoberfläche bieten – und wer etwas weiter gehen möchte, kann sich mit den Feineinstellungen vergnügen. ‘Deep Tweak’ ist übrigens unser neues Schlagwort für alles geworden, an dem noch gearbeitet werden muss, im Sinne von: ‘Nicht schlecht, aber etwas Deep Tweaken musst du es schon noch…’ Klingt das jetzt albern?”

Im Sinne einer effizienten Bedienung hat das Uptown Recording-Team seinem StageScape M20d einen WLAN-Adapter zwecks iPad®-Fernbedienung spendiert. “Fast alle hier besaßen bereits ein iPad, und so erschien uns dieser Schritt als eine logische Konsequenz”, meint Ruccia. “Wir haben uns für einen von Line 6 empfohlenen USB–WLAN-Adapter entschieden, der noch nicht einmal $20 gekostet hat. Solange im Studio nicht all zu viel gefunkt wird, arbeitet dieses System übrigens latenzfrei.”

Uptown Recording kann sich ein Leben ohne Line 6 StageScape-Anlage jedenfalls nicht mehr vorstellen. Rob Ruccia ist von den durch und durch professionellen Funktionen im anwenderfreundlichen Musikergewand begeistert. “Wenn man bedenkt, was man für den verlangten Preis bekommt, sagt man nur noch ‘ja bitte’”, lächelt er. “Für die meisten Anwendungen reicht die Anzahl der gebotenen Kanäle locker aus. Die Leistung und die Aussteuerungsreserve der Anlage sich einfach phänomenal. Mittlerweile verwenden wir die Boxen sogar als Studio-Abhöre für unser Pro Tools-System. Da die Ausgänge des Pro Tools-Systems direkt an die Line 6-Boxen im West Studio angeschlossen werden können, braucht die Band nicht mehr alle fünf Minuten in die Regie zu rennen. Die Musiker brauchen also nur die Kopfhörer abzunehmen, um sich die Tracks anhören zu können. Das System ist so vielseitig, dass wir immer weitere Anwendungsmöglichkeiten entdecken. Meiner Ansicht nach ist das StageScape M20d von Line 6 eine unserer bisher klügsten Investitionen.”