Abraham Laboriel Senior wählt StageSource L3t als Bass-Rig
   



Der in Mexico-Stadt aufgewachsene Abraham Laboriel hätte sich bestimmt nie träumen lassen, dass er es als Studiobassist mit über 4.000 Einspielungen zu Ruhm und Ansehen bringen würde. Der als klassischer Gitarrist ausgebildete Laboriel wechselte erst mit 24 Jahren zum Bass und wurde von so bekannten Künstlern wie Stevie Wonder, Madonna, Michael Jackson, Larry Carlton und vielen anderen engagiert. Nach zahlreichen Experimenten beschloss Laboriel vor ein paar Monaten, seine herkömmlichen Bassverstärker auszurangieren und fortan mit einer fullrange StageSource L3t Box zu arbeiten, die ihm jenen expressiven und akkuraten Sound bietet, den er schon so lange sucht.

In welcher Hinsicht hat deine Jugend in Mexico-Stadt dich als Musiker geprägt?
Meine Eltern sind Garifuna aus Honduras, eine Volksgruppe mit einer reichen Musikkultur. Mein Vater war ein exzellenter Gitarrist, Komponist und Performer, der in ganz Latein-Amerika auftrat und sich mit unzähligen lokalen Rhythmen auseinandersetzte. Er hat mir Gitarrenunterricht gegeben und mir die Latino-Rhythmen beigebracht.

Mein älterer Bruder Johnny war in den 1950ern einer der bekanntesten Rock’n’Roller Mexicos. Viele amerikanische Label schickten ihm die Aufnahmen ihrer aktuellen Hits mit der Bitte, sie ins Spanische zu übersetzen und als Cover zu veröffentlichen. Ich kam also schon sehr früh mit großen Hits in Berührung und begann sie schnell nachzuspielen. Später entdeckte ich den Jazz und verliebte mich sofort in dieses Genre. Im Bellas Artes-Saal durfte ich oft hinter die Bühne und lernte so Dizzy Gillespie, Dave Brubeck, Oscar Peterson, The Modern Jazz Quartet und viele andere Künstler kennen.

Warum hast du seinerzeit auf den Bass umgesattelt?
Der Hauptgrund war eine Behinderung (als Kind verlor ich bei einem Unfall die Kuppe des linken Zeigefingers), die meine technische Entwicklung stark einschränkte. Ende der 1960er experimentierte ich am Berklee College mit einem Bass und kam zum Schluss, dass ich meine Stimme gefunden hatte.

Warum ist der Bass in der Musik so wichtig?
Nun, der Bass legt den Rhythmus fest und definiert das harmonische Gefüge. In westlichen Musikkulturen ist er eminent wichtig, und das bereits seit Bachs Generalbass. Bach ist übrigens mein großes Vorbild als Bassist. Selbst in seinen Solostücken wie den unbegleiteten Sonaten kann man die Bassfunktion aus der Melodie heraushören.

Welche Vorteile hat ein Fullrange-System wie die StageSource L3tdeiner Meinung nach gegenüber einem herkömmlichen Bass-Rig?
Der Sound ist so klar! Für uns Menschen ist Schall ein analoges Phänomen, und die StageSource L3t liefert jene Definition, die unser Gehör als angenehm empfindet.

Wie stellst du deine StageSource L3t ein?
In der Regel ist die Klangregelung neutral eingestellt. Für ganz leise Stücke aktiviere ich öfter mal das Variax-Akustikmodeling. Als Smart Speaker-Modus wähle ich entweder “Floor Monitor” oder “Playback”, weil sie einen großen, fetten Sound ohne Klangfärbungen liefern. Die Box wirkt dann ausgesprochen natürlich und druckvoll. Und Dynamikspitzen werden ohne Verzerrung wiedergegeben.

Du hast schon unzählige Bassanlagen benutzt. Gibt es etwas, was du nur bei der StageSource L3t findest?
Der Sound der StageSource L3t ist Studioqualität – sehr klar und mit ausreichend Aussteuerungsreserve. Die L3t schränkt meine Expressivität nicht ein, sondern beflügelt sie vielmehr, weil alles so herrlich rein klingt. Es gibt also keine Fesseln. Die StageSource L3t gibt meine musikalischen Absichten absolut ehrlich wieder.

Wie findest du den Sound der StageSource L3t?
Der Sound ist phänomenal. Endlich kann ich mich ohne Sound-Kompromisse in das Klanggefüge der übrigen Musiker eingliedern.

Neulich habe ich meine StageSource L3t zu einem Videodreh mitgenommen. Dort spielte ich übrigens live. Die Toningenieure fanden den L3t-Sound so gut, dass sie ihn einfach mit einem Mikrofon abgegriffen haben. Ich habe gehört, dass das schlussendliche Video eine Mischung des Direkt- und Mikrofonsignals enthalten wird.

Du hast eine Variax-Gitarre im Studio benutzt. Gefällt sie dir?
Für mich ist die Variax ein Geschenk Gottes. Ich spiele liebend gern Gitarre und finde es super, dass man bei gleichbleibender Ansprache völlig unterschiedliche Sounds und Stimmungen verwenden kann. Damit spart man im Studio eine Menge Zeit!