‘Line 6 Dream Stage’ bietet Musiker/Lehrer Andy Wasserman optimale Klangqualität bei kompakten Abmessungen
   


Andy Wasserman ist ein rühriger Berufsmusiker aus dem Nordwesten New Jerseys. “Ich verdiene meinen Lebensunterhalt seit über 40 Jahren mit Musik”, berichtet er. “Ich spiele live, schreibe, nehme auf und unterrichte. Ich kenne so gut wie alle wichtigen technologischen Meilensteine aus erster Hand und weiß mittlerweile, wie diese Lösungen meine musikalischen Projekte unterstützen können.”

Neulich während der Vorstellung seines Kurses “Instruments: Ancient to Future” in einer Schule auf Long Island hatte Wasserman (www.andywasserman.com) unerwartet eine technische Störung. “Mein Mischpult war ausgefallen. Also fuhr ich flugs zum Guitar Center in Commack, um mir Ersatz zu besorgen.” “Dort wies man mich auf das Line 6-System hin – und ich war sofort ganz Ohr.”

Genauer gesagt wurde Wasserman das “Line 6® Dream Stage”-Konzept vorgestellt, d.h. der StageScape® M20d Mixer mit berührungsempfindlichem Display im Zusammenspiel mit den StageSource® L2t und L2m Boxen. “Als ich im Geschäft ankam, lief dort gerade eine Vorführung. Ich war also zur richtigen Zeit am goldrichtigen Ort”, schmunzelt er. “Bereits nach wenigen Minuten mit den Jungs von Guitar Center war mir klar, dass diese Anlage alle meine Voraussetzungen erfüllte. Ich war begeistert vom Bedienkomfort und der Klangqualität. Als ich dann selbst Hand anlegte, begriff ich sofort das Konzept und die Intelligenz der Bedienerführung. Folgerichtig habe ich mir die komplette Anlage gekauft.”

Der digitale StageScape M20d Mixer unterscheidet sich sowohl optisch als auch vom Feeling her grundlegend von anderen professionellen Mischpulten. Die Kombination des berührungsempfindlichen Displays mit der auf Grafiksymbolen beruhenden virtuellen Bühne erleichtert die Arbeit – und das Ergebnis klingt mindestens genau so gut wie mit einem herkömmlichen Pult, das von einem versierten Toningenieur bedient wird.

Die Synergie der Design-Elemente war für Andy Wasserman maßgeblich. In seinem Kurs “Instruments: Ancient to Future” stellt er über 40 ethnische akustische Instrumente sowie eine ganze Reihe elektronischer Instrumente wie Percussion-Controller, Keyboards und Sampler vor. Die Mikrofonierung und Klangregelung der verschiedenen Instrumente ist oftmals ein logistischer Albtraum und erfordert zudem langwierige Aufbauarbeiten. Wasserman gefällt am “Dream Stage”-Konzept, dass er seine Produktion weitaus straffer organisieren und handlen kann.

“Mit dem Line 6-System dauern die Aufbauarbeiten nur einen Bruchteil der bis zu sechs Stunden, die ich bis dahin dafür veranschlagen musste”, erläutert er. “Jetzt ist jedes Instrument auf der virtuellen Bühne an einem aussagefähigen Symbol erkenntlich. Ich kann die Symbole sogar ihrer physischen Anordnung entsprechend im Display anordnen. Hier habe ich z.B. die “Native American Flute”, dort die “West African Drum”, und hier befinden sich die elektronischen Schlagzeugpads. Das ist äußerst praktisch, weil ich während meines Kurses immer sofort weiß, wo ich den Sound bei Bedarf korrigieren muss. Für jede meiner Produktionen kann ich mir separate Szenen und ‘Setups’ anlegen, was noch eine weitere enorme Zeitersparnis bedeutet.”

Beim Thema Auf- und Abbau kommt Wasserman richtig ins Schwärmen. Das beginnt mit der automatischen Signalerkennung der Mikrofon-/Line-Eingänge, die beim Anschließen eines Kabels automatisch dazu führt, dass ein neuer Kanalzug angelegt wird. “Während der Vorführung bemerkte ich die fünf Taster links auf dem M20d. Ihre Bezeichnungen “Setup”, “Tweak”, “Record”, “Monitor” und “Perform” erschienen mir jeweils den Kern eines von mir häufig genutzten Aufgabenbereichs zu treffen! Die Taster arbeiten so nahtlos mit dem berührungsempfindlichen Display und den Drehreglern zusammen, dass meine Abmischungen im Handumdrehen optimal klingen.”

Für den Soundcheck nutzt Wasserman die “Quick Capture”-Funktion des StageScape Mixers. Ich kann ein bis zu 20 langes Signal aufnehmen und anschließend so lange abspielen, bis der Sound den vorherrschenden akustischen Verhältnissen gerecht wird. Die virtuellen Kanalzüge lassen sich wahlweise im Deep Tweak- oder Quick Tweak-Modus nutzen. Und wer möchte, kann das M20d auch bequem mit einem iPad fernbedienen. Dafür wird nur ein USB–WiFi-Adapter benötigt.

“Der Quick Tweak-Modus ist für schnelle Klangkorrekturen bzw. Änderungen der Kompressor- oder Effekteinstellungen einfach genial”, berichtet er. “Man braucht nämlich nur seinen Finger innerhalb einer Display-Matrix hin und her zu bewegen. Mit Begriffspaaren wie “Open/Closed” und “Bright/Dark” kann man blitzschnell den gewünschten Sound ‘machen’. Wenn man derlei Korrekturen dann noch vom Zuschauerraum aus durchführen kann, darf während der Vorstellung eigentlich nichts mehr schiefgehen.”

Für die Publikumsbeschallung verwendet Wasserman aktive StageSource L2t und L2m Boxen. Der StageScape Mixer erkennt die Boxen und weiß sogar, wie sie verwendet werden – also liegend oder aufrecht, als Monitore oder für die Beschallung, auf dem Boden oder einem Stativ.

Wasserman hält die Integration der Boxen mit dem Mixer für ein perfektes Beispiel des “Line 6 Dream Stage”-Konzepts. “Dieses System bietet eine Menge Bums für seinen durchaus zivilisierten Preis.” “Das Wichtigste ist jedoch der Sound. Ich bin von Haus aus akustischer Pianist und lege daher großen Wert auf eine authentische Klangwiedergabe. Bei den L2t und L2m Boxen bin ich ganz entspannt – der Sound ist in jeder Hinsicht optimal. Sogar der Bassbereich ist selbst ohne zusätzlichen Subwoofer mehr als stattlich und druckvoll. Als ich sie das erste Mal hörte, klappte mir die Kinnlade ‘runter – bei dem Preis kann man wirklich nicht meckern!”

In seiner langen Musikkarriere hat Andy Wasserman schon einige technologische Revolutionen erlebt. “Ich habe den Macintosh Plus, die Einführung des MIDI-Standards, den ersten Sequenzer und erschwinglichen Synthesizer sowie die Umstellung auf digitale Effekt- und Aufnahmegeräte live miterlebt. Ich bilde mir also ein zu wissen, was ein Meilenstein ist und was nicht”, erläutert er. “Dieses Line 6-System ist in puncto Design, Konzept und Bedienphilosophie so ausgereift, dass die Technologie erstmals komplett im Dienst der Musik steht. Man merkt in jeder Hinsicht, dass ein paar sehr kluge Köpfe im Vorfeld die richtigen Überlegungen angestellt haben. Den musikalischen Wert des Konzepts erkennt man an der Flexibilität. Ich verwende das System in Schulen, bei meinen Soloauftritten und sogar für Aufnahmen. Wenn man sich dann den Preis anschaut, muss man sich ehrfurchtsvoll verneigen.

Selbst auf die Gefahr hin, als Fanatiker abgestempelt zu werden, kann ich allen Musikern und Bands nur raten, dieses Line 6-System so schnell wie möglich anzutesten. Das meine ich ganz ernst – Geld bekomme ich für diese Aussage nicht. Das System überzeugt auf ganzer Linie. Es ist ein Paradigmenwechsel, den man sich nicht entgehen lassen sollte.”