Künstler im Rampenlicht: Michael Chaves
    Bookmark and Share

Zwischen Welttourneen und Studioaufnahmen mit seiner eigenen Band, den “Low Millions”, bleibt Michael Chaves kaum noch Zeit für andere Dinge. Seit Mitte der 1990er wird er oft und gerne von allen großen Studios eingeladen, wenn mal wieder eine hochkarätige Pop- oder Rock-Session ansteht. Seine Gitarrenparts sind z.B. in den Songs von John Mayer, Sarah McLachlan, Rufus Wainwright, Iggy Pop und vielen anderen zu hören. Und das ist erst der Anfang.

Michael ist –ohne Übertreibung– seit 1996 unterwegs. Seine Spritzigkeit auf der Bühne, seine Vielseitig- und Zuverlässigkeit haben sich herumgesprochen. Und da er auch ein hervorragender Chorsänger ist, wird er von allen namhaften Künstlern gebucht. Mit John Mayer war er fast zwei Jahre lang unterwegs und spielte dort außer Gitarre auch Keyboards. Außerdem war Michael schon mit Duncan Shiek, Lauren Christ, MVC, Adam Cohen, Hillary Duff und seiner Band, den “Low Millions”, unterwegs.

Die “Low Millions” legten 2004 ihr erstes Album vor, das von Quellen wie “Variety” und Albumbuzz.com mit viel Lob bedacht wurde. Die Band umfasst Michael Chaves als Sologitarristen und Chorsänger, den Sänger Adam Cohen (Sohn des legendären Leonard Cohen), Jorgen Carlsson am Bass und Erik Eldenius am Schlagzeug. Die “Low Millions” heben sich sehr zu ihrem Vorteil von der “grauen” Pop/Rock-Masse ab.

Vetta II
Variax 600
Variax Bass 705
Variax Acoustic 700
Flextone III Plus
DL4
FM4
MM4
Otto Filter
Roto Machine
Tap Tremolo
Verbzilla
Echo Pro
Filter Pro
Mod Pro

Für seine Studio- und Live-Gigs sowie zum Schreiben neuer Songs benutzt Michael Line 6-Geräte. Obwohl Michael bevorzugt seinen Vetta II und eine Variax 600 zückt, besitzt er auch folgende Geräte: Variax 705-Bass, akustische Variax 700, Flextone III Plus, DL4, Echo Pro, Filter Pro, FM4, MM4, Mod Pro, Otto Filter, Roto Machine, Tap Tremolo und Verbzilla. Er liebt “cleane” Sounds mit viel Delay, warme Übersteuerung und ab und zu eine Prise Tonhöhenbeugung. Und obwohl er unterschiedliche Variax-Modelle benutzt, wählt er spontan immer zuerst das “Lester”-Modell. Michael nutzt die Möglichkeit des Vetta II, zwei Verstärker gleichzeitig zu verwenden, oft und gerne. “Links befindet sich meistens ein AC-30 und rechts ein AC-15, weil dass einen gigantischen Combo-Sound ergibt. Außerdem verwende ich ein Analog-Delay im Triolenrhythmus und eine Idee Hall. Jener Sound bildet meistens meinen Ausgangspunkt.”

Nach der Installation des Vetta 2.5-Updates hat sich Michael am meisten über die Pitch Bend-Funktionen gefreut. “Bisher habe ich die Toningenieure zum Wahnsinn getrieben, weil ich zwar einen Vetta und ein Floorboard benutzte, aber immer auch ein Whammy-Pedal an einen Ausgang angeschlossen hatte,” berichtet Michael. “Zum Glück brauche ich das externe Pedal ab Version 2.5 nicht mehr.” Diesen Pitch Shifter-Effekt benutzt Michael bevorzugt mit dem “Bomber Uber”-Verstärkermodell. Das wird dann noch mit der “Facial Fuzz”-Übersteuerung aufgemotzt.

Weitere Infos über Michael Chaves: siehe www.michaelchaves.net und www.lowmillions.com.