Die Spider Valve-Serie kombiniert 12AX7 Vorstufenröhren mit der von Line 6 entwickelten Vorverstärkersektion. Bereits in diesem Stadium erfolgt eine klare Arbeitsteilung, bei der alle physischen und virtuellen Komponenten nur das tun, was sie am besten machen: Die Röhren liefern die cremige Kaskadenverzerrung mit reichem Obertongehalt, während die 12 Verstärkermodelle den Sound wunschgemäß “zubereiten”. Der vorgeformte Sound wird dann über 6L6 Leistungsröhren und Celestion® Vintage 30-Lautsprecher ausgegeben. Heraus kommen eine Direktheit und eine Power, die man nur mit einer hochwertigen Röhrenschaltung erzielt.
Dank intuitiver Bedienelemente, eines Displays, programmierbarer Speicher und hochkarätiger Presets findet man jederzeit in Sekundenschnelle den gewünschten Sound. Mit den Reglern Presence, Drive, Bass, Mid und Treble kann man den Sound dann noch abschmecken. Diese Verstärker sind waschechte Röhren-Amps mit allen analogen Details, der geballten Power und der bekannten Wärme. Neu ist hier “nur”, dass es völlig unterschiedliche Verstärker- und Effekt-Sounds gibt.
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Sehen wir uns die Sound-Palette der Spider Valve-Serie einmal an:
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Clean Amber
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Wähle dieses Modell und schraube an den Klangreglern, um "cleane" Sounds, darunter warme Jazz-Klänge, zu erzielen die nicht nur brillant daherkommen, sondern auch gehörig Druck im Bass machen.
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Clean Blue
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Dieses Amp-Modell emuliert* die “cleanen” Sounds der späten 1960er und frühen ‘70er. Ursprünglich war es als Modell* eines 1973er Hiwatt® Custom 100 gedacht. Später haben wir jedoch den Klangregelungsbereich erweitert und den Bass etwas "tighter" gestaltet.
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Twang Amber
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Dieses Verstärkermodell beruht* auf unserem Studium der Mitte der 1960er gefertigten Fender®-Verstärker ('65er "Blackface" Twin Reverb® und ‘64er Deluxe Reverb®). Wir suchten nämlich einen Sound mit jenem kristallklaren "High End" und einer gehörigen Portion Biss.
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Twang Blue
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Dieses Modell beruht* auf einer Reihe von Vintage "Tweed"-Verstärkern. Für diesen swingenden Rockabilly-Sound haben wir uns folgende Amps vorgeknöpft: 1953er Fender® Tweed Deluxe Reverb®, '58er Fender® Tweed Bassman® und ‘60er Gibson® Explorer.
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Blues Amber
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Dieses Modell bewegt sich zwischen kratzigem Morast und zuckersüßem Salon-Blues, kann aber auch amtlich zerren. Kein Wunder die Paten* heißen schließlich 1965er Marshall® JTM-45, ‘58er Fender® Bassman®, ‘63er Fender® Vibroverb und Supro®.
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Blues Blue
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Dieses Modell beruht auf* einem ganz alten Vox® AC-30 -Verstärker mit einer aktualisierten und erweiterten Klangregelung. Wir wollten dir hier jenen britischen Sound bieten, mit dem die Beatles und Stones ganz groß herausgekommen sind.
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Crunch Amber

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Dieser Sound beruht auf* unserem Studium eines 1968er 50W Marshall® Plexi. Das ist der Marshall®-Amp, den die ersten echten Metal-Bands verwendeten. Die Klangregelung von "Crunch" ist jedoch weitaus vielseitiger als jene des modellierten Marshall®.
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Crunch Blue
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Dieses Modell beruht* auf einem 1968er 100W Marshall® Plexi mit ein paar netten Extras. Die Kombination eines Variac mit den gebrückten Eingangskanälen sorgt für jenen brandgefährlichen "Brown Sound".
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Metal Amber
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Dieses Modell beruht auf* einem Mesa/Boogie® Dual Rectifier®. Wenn deine Metal-Songs richtig im Rotbereich peitschen sollen, kommst du um dieses Modell nicht umhin.
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Metal Blue

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Ein aggressiver "High Gain"-Sound mit ganz ausgefallener Mittenregelung, die einem die ganze Sound-Palette über nur einen Regler zur Verfügung stellt. Bei diesem Modell bestimmt man mit dem MID-Regler den Klangcharakter der Verzerrung. Stellt man ihn auf den Mindestwert, so hat der Sound durchaus Fuzz-Pedalqualitäten. Befindet sich MID in der Mitte, so ist der Sound so cremig wie alle neueren "High Gain"-Sounds. Und wenn sich der MID-Regler ganz rechts befindet, watet der Sound knietief im "Class A"-Reich.
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Insane Amber

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Dieses Modell ist unsere "Shred"-Version* des roten Mesa/Boogie® Dual Rectifier®-Speichers. Es paart die Intensität von “Metal” (gelb) mit aufgemotzten Mitten und Höhen und ist so scharf, dass man sich quasi damit rasieren kann. |
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Insane Blue
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Hier war unser Ziel, den Pegel so stark anzuheben, dass die Verzerrung gerade an der Implosion des Amps vorbeischliddert. Die Verzerrung ist schon fast obszön, was jedoch niemals auf Kosten der Definition bzw. des Charakters geht. |