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Die StageSource L2m-Story

Seit Jahrzehnten hat sich am Konzept der Mischpulte kaum etwas geändert. In den 1960ern hatte jemand die geniale Idee, die für Aufnahmen und Live-Anwendungen benötigten Vorverstärker (die sich bis dahin in separaten Gehäusen befanden) vertikal in einem Chassis anzuordnen. Das wird bis heute so gehandhabt. Selbst digitale Mischpulte neuerer Bauart beruhen noch auf diesem Ansatz und reihen einen Kanalzug an den nächsten. Das ist nicht nur unübersichtlich, sondern erfordert auch viel Fachwissen.

Musiker sind nicht unbedingt die richtigen Personen für die Vorbereitung von Live-Abmischungen: Sie sind nämlich meistens “faul”, beschränken sich auf das Einstellen der Pegelbalance und denken –falls nichts dazwischen kommt– noch an die Entzerrung. Nur wenige befassen sich wirklich mit der Materie, lernen das ganze Fachchinesisch und verfügen dann über genügend Sachverstand. Die meisten Musiker geben sich aber schon mit einem halbwegs akzeptablen Sound zufrieden.

Wenn’s nicht so tragisch wäre, müsste man herzlich lachen: Musiker investieren eine Menge Zeit in eine optimale Aufnahmequalität, während sie bei Live-Auftritten vieles dem Zufall überlassen. Dabei kann man sein Publikum heutzutage nur noch überzeugen, wenn der Sound stimmt. Bisher war das eine echte Herausforderung, weil das Erzielen eines guten Sounds relativ komplex ist. Zum Spielen von Musik benötigt man vor allem die rechte Gehirnhälfte. Zum Aufbauen und Anschließen des Geräteparks sowie zum Lösen eventueller technischer Probleme dagegen die linke, weil man logisch denken muss:

“Was ‘funktioniert’ nicht bei diesem Signal? Welche Frequenz muss ich anheben oder absenken, damit es besser klingt?”
“Wie sorge ich dafür, dass meine akustische Gitarre in diesem Raum besser klingt?”
“Ich möchte, dass die Stimme wie auf der CD klingt…”

Das StageScape M20d Mischpult und die StageSource-Boxen erlauben einen komplett neuen Ansatz. Das StageScape M20d macht das “Zaubern” eines hervorragenden Live-Sounds zum Kinderspiel. Statt sich zu merken, welcher Kanalzug welchem Signal zugeordnet ist, kann man sich beim StageScape nämlich auf eine grafische Darstellung der Bühne (in Worten: Bühne) verlassen. Beim M20d kann man mit Begriffen wie “hell” und “rund” die gewünschte Entzerrung einstellen. Außenbordgeräte werden nicht benötigt, weil das StageScape alles enthält, was man braucht – sogar einen USB-Port für die Aufnahme auf eine Festplatte oder einen Computer.

Viele Musiker kaufen sich irgendwann Boxen für die Beschallung und stellen dann schnell fest, dass ihre Möglichkeiten eigentlich zu begrenzt sind, weil die Boxen ja nur das Signal des Mischpults verstärken. Sobald andere Musiker hinzukommen, muss man entweder weiteres Equipment kaufen oder sich mit einem eher mäßigen Sound zufriedengeben. Der Line 6 StageSource L2m dagegen bietet flexible Möglichkeiten, mit denen man für die unterschiedlichsten Anwendungen einen professionellen Sound abliefert.

Wer außer den StageSource-Boxen auch ein StageScape-Mischpult verwendet, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das extra entwickelte digitale L6 LINK™-Protokoll kombiniert das Mischpult und die Boxen nämlich zu einem intelligenten System. Das M20d “weiß”, welche Boxen als Bühnenmonitore verwendet werden und füttert diese automatisch mit dem Signal eines Monitorbusses. Das Protokoll organisiert die Konfiguration der Boxen, die automatisch den geeigneten Kanal (links oder rechts) wiedergeben und den richtigen Smart Speaker-Modus wählen.

Die Geräte der StageScape- und StageSource-Serie sind so intelligent, dass sie Musikern fast vollautomatisch den erträumten Live-Sound liefern, ohne im Gegenzug eine Menge Fachwissen zu erfordern. Endlich können sich Musiker also auf ihre Musik konzentrieren. Ganz gleich, wie groß der Saal ist, in dem Sie heute Abend spielen – mit dieser Anlage wird die Arbeit zum kreativen Spitzengenuss.